Sofern Sie diesen Newsletter mit Ihrem Mail-Browser
nicht in einem einwandfreien Design erhalten,
klicken Sie einfach auf folgenden Link:
http://www.aecon-gmbh.de/newsletter/AECON-NewsletterAI-05.htm
|
|
|
Mit Erfolg wurde begonnen, das Absolute
Life!-Portfolio
in die Vermögensanlagen der Kunden zu integrieren.
Viele Fragen fanden Antworten und wichtige Themen
finden sich natürlich auch in diesem Newsletter wieder.
|
Diese Informationen sind für unsere Kooperationspartner bestimmt und bieten in loser Reihenfolge allgemeine Informationen zum Thema "Alternative Investments" sowie Detail- und Hintergrundinformationen zum Angebot des global streuenden absoluten Ertrags-Portfolios |
||
|
im Rahmen einer Lebensversicherungs-Police der Vienna Life, einer 100%-igen Tochter der Wiener Städtischen Versicherung mit Domizil in Liechtenstein
|
||
|
|
|
|
|
|
| Das niemals verwendbare Zitat (von André Kostolany) |
|
|
|
"Zertifikate - Lösungen für jede Marktphase" verheißt die Werbung von ABN AMRO für alternative Anlageprodukte. Sie steht nur stellvertretend für das, was eine ganze Branche aktuell gerne suggeriert, um das Geschäft mit alternativen Investments anzukurbeln. Die standardisierten Risikohinweise werden ebenso wenig beachtet, wie die vom Gesetzgeber vorgeschriebene Verunstaltung von Zigarettenpackungen - oder kennen Sie jemand, der aufgrund der extrem plakativen Risikohinweise mit dem Rauchen aufgehört hat? Es scheint, als ob "Risiken und Nebenwirkungen" mit zunehmender Deutlichkeit der Hinweise immer weniger Beachtung finden. Um so wichtiger für Sie, Ihren Kunden mit guter Aufklärung zur Verfügung zu stehen, um Erwartungsbrüche zu vermeiden. Denn natürlich nimmt die Zahl der Fragen zu, warum der Kunde bspw. nicht statt einer "Absolute Life!-Police" ein Hedge-Fonds-Zertifikat oder einen Hedge-Dachfonds zeichnen soll. Während die Antwort hinsichtlich der aktuell im Markt befindlichen Dach-Hedge-Fonds noch relativ einfach ist (zu geringe Auswahl an Fonds, welche die steuerlichen Transparenzkriterien erfüllen) wird es hinsichtlich der zunehmenden Zahl von Zertifikaten schon etwas schwieriger. Denn bei einem Hedge-Fonds-Zertifikat wird zunächst festgelegt, welche Fonds an Bord sein sollen, aus diesen wird dann ein Index gebildet, um dann auf Basis des Index ein Zertifikat aufzulegen. Vorteil dieser Verfahrensweise: Die Quasi-Zielfonds müssen nun keine steuerlichen Transparenzkriterien erfüllen, denn der Kunde kauft ja keine Fonds sondern eine Schuldverschreibung, deren Wert sich an einem Index orientiert. Vordergründige Nachteile: Die Zertifikate sind - anders als Fonds - meist nur innerhalb knapper Zeitspannen zur Zeichnung freigegeben und vor allem Bedarf die Vermittlung solcher Produkte einer BaFin-Zulassung gemäß § 32 KWG. Viel nachteiliger ist jedoch die definitive Festlegung auf ganz bestimmte Fonds, die während der Laufzeit nicht geändert werden kann. Aber das kann doch kein Problem sein, wenn man sich jemandem anvertraut, der eine vernünftige Auswahl treffen kann. Man muss also nur eine global präsente Gesellschaft mit Expertise im Alternative-Bereich wählen und dann hat man doch sicher ein gutes Produkt - oder? Lassen Sie uns in diesem Zusammenhang die Ergebnisse einer Analyse von Standard & Poors vorstellen, welche ganz augenscheinlich die Antwort auf solche Fragen geben kann: Wohlgemerkt: Bei dieser Untersuchung ging es um Hedge-Dachfonds, die ja - wenngleich mit unterschiedlichsten Zielsetzungen - in verschiedene Strategien und Manager investieren, um möglichst konsistente Ergebnisse zu erzielen. Wie sähen die Ergebnisse wohl aus, wenn (wie bei Indexzertifikaten) anfangs eine Festlegung getroffen wird, die dann nicht mehr geändert werden kann? Vor diesem Hintergrund darf man getrost die Frage stellen, wie sinnvoll die ersten in Deutschland zugelassenen Dach-Hedge-Fonds wohl sein können, wenn sie - zumindest bislang - überwiegend oder gar ausschließlich in ein sehr stark begrenztes Universum von Fonds investieren, welches sich manchmal buchstäblich nur aus einer Handvoll konzerneigener Zielfonds zusammensetzt. Vielleicht wird aus diesem Blickwinkel verständlicher, warum wir uns für ein absolutes Ertragsportfolio, nämlich "Absolute Life!" entschieden haben, welches keine Rücksicht auf steuerliche Transparenzkriterien nehmen muss und bei dem die Betreuung durch VPM Vienna Portfolio Management eine extrem breite Streuung vornimmt, da nicht nur in Single-Zielfonds sondern auch (aktuell zu rund 36% des Deckungsstock-Vermögens) in andere Absolute Return-Fund-of-Funds investiert wird. Die Ergebnisse der Standard & Poors-Analyse lassen wohl alle Illusionen schwinden, dass man mit dem Genie eines Hedge-Fund-of-Fund-Managers oder mit der Festlegung auf einige Fonds dauerhaft überdurchschnittliche Ergebnisse erzielen kann. Denn auch beim einzigen Fonds, der nach vier Jahren noch im ersten Quartil verblieben ist, darf die Frage gestellt werden, ob damit bewiesen ist, dass dies künftig die beste Wahl ist. Ein Narr, der darauf wettet.
|
|
|
|
In loser Folge stellen wir verschiedene Strategien vor, die in der Welt der Hedge-Fonds - und auch im Absolute Life!-Portfolio - eine wichtige Rolle spielen. Eine sehr gebräuchliche Strategie ist die so genannte "Fixed Income Arbitrage", eine so genannte "Relative Value-Strategie". Früher zielte diese Strategie schwerpunktmäßig darauf, Preisunterschiede an verschiedenen Börsenplätzen auszunutzen. Heute ist dies aufgrund der globalen Markttransparenz nur noch in Ausnahmesituationen möglich. So werden heutzutage bevorzugt solche festverzinsliche Wertpapiere erworben, die aus verschiedensten Gründen unterbewertet scheinen. Solche Preis-Ineffizienzen treten meist nur vorübergehend aufgrund eines temporären Ungleichgewichts von Angebot und Nachfrage auf. Überbewertete Anleihen hingegen werden verkauft. Natürlich ist dies ein Geschäft mit extrem knappen Margen, welches kaum von sich reden machen würde, wenn es nicht meist mit einem hohen Hebel ("Leverage") durchgeführt würde. Genau dieser Umstand führt jedoch dazu, dass es auch zu herben Verlusten kommen kann, nämlich dann, wenn sich die Anleihenkurse aufgrund unvorhergesehener Umstände einmal in die falsche Richtung entwickeln. Der spektakulärste Fall solcher "unvorhergesehenen Umstände" war wohl 1998, als Russland seine Auslandsschulden nicht mehr bedienen konnte. Der in Finanzkreisen bis zu diesem Zeitpunkt hochgradig geschätzte "LTCM-Fund", der Fixed Income Arbitrage in der Spitze mit einem Hebel von 1:30 (auf einen Dollar investiertes Kapital kamen fast 30 Dollar Kredit) betrieb, wurde in den Ruin getrieben (lesen Sie die Details nochmals in unserem "Alternative Newsletter Nr. 1/2004"). Eine besonders schwierige Variante der Fixed Income Arbitrage ist die Wandelanleihen-Arbitrage ("Convertible Bond Arbitrage"). Hier werden Wandelanleihen erworben und gleichzeitig wird der zugrunde liegende Basiswert (also die Aktie des die Wandelanleihe emittierenden Unternehmens) verkauft, um Preisineffizienzen auszunutzen. Diese sind allerdings extrem schwer zu bewerten und es sind umfangreiche und komplexe mathematische Modelle erforderlich, um aus den verschiedenen Parametern wie Zinsniveau, Aktienkurs, Krediteinstufung und Liquidität der Anleihe sowie der Einschätzung künftiger Entwicklungen die richtigen Rückschlüsse zu ziehen. Solange Long-Position (also die Wandelanleihe) und Short-Position (also die leer verkaufte Basisaktie) ausgeglichen sind, handelt es sich um eine marktneutrale Strategie, deren Vorteil darin begründet ist, dass aufgespürte Preisanomalien unabhängig von der Entwicklung des Marktes ("Market Neutral") einen Ertrag für den Fonds erwirtschaften. Es kann aber auch zusätzlich die Markteinschätzung des Fondsmanagers gegenüber der jeweiligen Basis-Aktie mit in das Geschäft einfließen, indem die Short-Position über- oder unterproportional zum jeweiligen Wandlungsverhältnis aufgebaut wird. Hieraus resultieren natürlich zusätzliche Chancen und Risiken für den Fonds. Fixed Income Arbitrage und Convertible Arbitrage haben ihren Platz im Absolute Life!-Portfolio, spielen jedoch keine Hauptrolle, wobei ohnehin anzumerken ist, dass neben den Investitionen in andere Dachfonds die verschiedenen Investitionen in Single-Zielfonds im Schnitt weniger als 10% pro Strategie ausmachen. Einer unserer Kooperationspartner prägte kürzlich den Begriff "Tausendfüßler-Portfolio", ein Etikett, welches uns gut gefällt, denn bekanntlich fallen Tausendfüßler selten um - dies sollte auch für eine lange und erfolgreiche Zukunft dieses Produktes Geltung haben - allen gesetzlich vorgeschriebenen Hinweisen auf Risiken und Nebenwirkungen zum Trotz.
|
|
|
|
|
Was an der Börse verdient
wird, ist Schmerzensgeld. |
|
Vereinbaren Sie doch einfach einen persönlichen Gesprächstermin mit uns! |
|
Wenn
Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, so senden Sie uns bitte
einfach eine kurze
|